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LK Physik an der TU München

Am Montag, 20. Juli 2009, besuchten die Teilnehmer am Leistungskurs Physik und einige interessierte Grundkursschüler mit ihrer Begleitlehrkraft Frau Renner die Forschungseinrichtungen der TU München in Garching. Im Rahmen der Münchner Wissenschaftstage konnten wir das Tandem – Beschleunigerlabor, ein Elektronenmikroskopie-Labor und eine Einrichtung zur Radioastronomie besichtigen.

Der LK Physik an der Uni München

Herr Dr. Beck verschaffte uns zuerst einen Überblick über die Einrichtungen der TU in Garching, bevor er uns den Aufbau und die Funktionsweise des Beschleunigers erklärte. Bei der Besichtigung waren alle von der Größe des Geräts und von der Lautstärke in der Beschleunigerhalle beeindruckt.

KegelbahnNeben einem festen Team, das den Beschleuniger betreut, arbeiten im Labor ständig wechselnde Forschungsgruppen für Tage oder Wochen mit einem speziellen Versuchsaufbau. Das Spektrum der Versuche reicht von der Biologie über die Medizin und die Materialforschung bis hin zur Astronomie, wo beispielsweise Proben auf den Gehalt von Isotopen untersucht werden, die nur im Weltall vorkommen. Die Messzeiten am Beschleuniger sind so begehrt, dass die Einrichtung voll ausgebucht ist. Zum Abschluss konnten wir an der eindrucksvollen "Kegelbahn" noch die Wirkungsweise der Quadrupolmagnete zur Strahlbündelung untersuchen.Supraleitung

Nach dem Mittagessen in der Mensa durften wir in geteilten Gruppen ein Elektronenmikroskop au der Nähe betrachten und dort selbst von einer Probe spektakuläre Bilder einer Zecke erstellen, wie man sie sonst nur aus dem Biologiebuch kennt. Am erstaunlichsten waren jedoch die anschließenden Versuche zur Supraleitung. In einer Wanne mit flüssigem Stickstoff schwebten bei knapp – 200°C Hochtemperatursupraleiterstücke im Feld von Magneten, und jeder durfte selbst einmal seine Erfahrungen mit dem Stickstoff machen...

Zum Abschluss der Exkursion hörten wir noch einen aufschlussreichen und kurzweiligen Vortrag von Herr Hagn, der an der TU ein Fortgeschrittenenpraktikum zur Radioastronomie betreut. Wir erfuhren nicht nur etwas über die Entdeckung und Deutung der 21,1 cm – Wasserstofflinie, sondern bekamen nebenher auch sehr viele Hintergrundinformationen über die Arbeitsweise von Wissenschaftlern und Studenten. Insgesamt hat dieser Tag sicherlich nicht nur tolle Experimente geboten, die im Unterricht so nicht möglich sind, sondern auch dem einen oder anderen Schüler eine Entscheidungshilfe für die Studien – und Berufswahl gebracht.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 28. August 2011 13:34

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