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Jugend forscht

Bundeswettbewerb "Jugend forscht"

Das aktuelle "Jugend Forscht"-Team des Karl-von-Closen-Gymnasiums

Beim Bundeswettbewerb Jugend forscht werden einfache bis mäßig schwierige Fragestellungen aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik oder Technik von Schülern selbständig untersucht. Die Schüler werden dabei von einem Lehrern betreut.

Das Thema der Wettbewerbsarbeit wird von den Schülern frei gewählt. Die Untersuchung läuft ab wie ein kleines Projekt mit den Phasen: Klärung des Themas/Lösungsansatz, Prüfung der Durchführbarkeit, Entwurf und Realisierung der Lösung, ggfs. Messungen oder Beobachtungsreihen, ein Bericht über das Projekt und seine Ergebnisse, sowie die Vorbereitung des Ausstellungsstands.

Für Schülerinnen und Schüler bis 15 Jahre gibt es den Juniorenwettbewerb Schüler experimentieren.

Forschen bzw. experimentieren kann man allein oder in der Gruppe. Bis zu drei Gruppenmitglieder sind möglich.

Es gibt jedes Jahr Regionalwettbewerbe (für Niederbayern Anfang März in Passau), und für die Sieger der einzelnen Fachgebiete weiterführende Wettbewerbe auf Landes- und Bundesebene. Niederbayern und Bayern gehören traditionell zu den zahlenmäßig und qualitativ stärksten Regionen in Deutschland.

Dr. Günter Dedié

2016 - Jugend forscht / MINT

Auch im vergangenen Schuljahr konnten Schüler des Karl-von-Closen-Gymnasiums wieder einmal zeigen, dass sie in den MINT – Fächern äußerst leistungsstark sind.
Ende Februar durfte Christina Schoger aus der 10. Jahrgangsstufe nach einer guten Leistung bei der ersten Aufgabenrunde an der Landesrunde der Mathematikolympiade in Passau teilnehmen. Die Schülerin war beeindruckt von der positiven Atmosphäre während des gesamten Wochenendes, wo trotz insgesamt achtstündiger Klausuren noch genügend Zeit für den privaten Austausch der Teilnehmer blieb. Schulleiter Markus Enghofer gratuliert Christina Schoger zur erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb und wünscht ihr weiterhin viel Erfolg auf ihrem Weg.
Kurz darauf stellten acht Teilnehmer des Jugend forscht – Wahlkurses ihre im letzten halben Jahr erarbeiteten Projekte beim Landeswettbewerb Jugend forscht in Passau vor. Mit ihren Arbeiten konnten sie die Jury überzeugen und zahlreiche Preise mit nach Hause bringen. Christopher Frank erhielt für seine Arbeit „Kugelförmige Detektoranordnung zur Verbesserung der PET“ einen zweiten Preis im Fachgebiet Physik, im Bereich Geo – und Raumwissenschaften errangen Leon Sendlinger und Mathias Haberger ebenfalls einen zweiten Preis mit ihrer Frage „Unser Bürgerwald – eine Müllkippe“. Auch das Projekt „Computerspielen – gut oder schlecht für die Sinne“ von Julian Huber kam bei der Jury im Fachgebiet Arbeitswelt gut an und wurde mit einem zweiten Preis belohnt. Außerdem erhielten Christopher Frank, Leon Sendlinger, Mathias Haberger, Minh Vu Duc, Barbu Costea und Sabine Ispas-Ungermann noch Sonderpreise für ihre Arbeiten. Insgesamt haben sie die Teilnehmer so gut beim Wettbewerb präsentiert, dass  Schulleiter Markus Enghofer auch in diesem Jahr wieder einen Schulpreis für das Karl-von-Closen-Gymnasium für besonderes Engagement entgegennehmen konnte.

 

Schulleiter Markus Enghofer mit Christina Schoger und Mathematiklehrer Marco Schanzer


Hintere Reihe von links:
Julian Huber, Leon Sendlinger, Betreuungslehrerin Andrea Renner, Schulleiter Markus Enghofer;
Vorne von links:
Christopher Frank, Minh Vu Duc, Barbu Costea, Mathias Haberger, Sabine Ispas-Ungermann, Martin Schöley

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 19. März 2017 11:33

2017 - Jugend forscht

Seit September dieses Schuljahres haben insgesamt 10 Jungforscher fleißig an ihren naturwissenschaftlichen Projekten gearbeitet, um im März 2017 beim Regionalwettbewerb Niederbayern antreten zu können.

Ihre Themen waren wie immer spannend und die Schülerinnen und Schüler gingen mit großer Motivation und Forscherdrang ans Werk.

Im Einzelnen haben die Jugendlichen folgende Projekte bearbeitet:

 

Arbeitswelt

  • Kathrin Schöley, 7. Klasse: Der Einkaufswagenstopper

Ein gewöhnlicher Einkaufswagen wurde so umgebaut, dass er mit einer Feststellbremse vor dem Davonrollen auf Parkplätzen mit Gefälle gesichert werden kann.

  • Julian Huber, 9. Klasse: Kopfhörer – aber welcher?

Verschiedene Kopfhörertypen (In-Ear-Kopfhörer, „normale“ Kopfhörer und Over-Ear-Kopfhörer) geben unterschiedliche Frequenzen unterschiedlich treu wieder. Dies wurde nachgewiesen und auf Grundlage des Wiedergabeverhaltens eine Empfehlung für die Wahl des optimalen Kopfhörers gegeben.

 

Chemie

  • Sabine Ispas-Ungermann, 9. Klasse: Über Silberbäumchen und Zinnbüschchen

Bringt man Metalle wie Zink, Silber oder Zink in Nitratlösungen ein, so bilden sich hübsche fraktale Strukturen. Diese Strukturbildung kann man mit Hilfe von Digital-Mikroskop-Aufnahmen nachweisen. Als Anwendung wurde z.B. das antibakteriell wirkende Silber-Bäumchen in selbst gefertigte Gelatine eingebettet. Dieses Gebilde könnte als Wundauflage verwendet werden.

 

Physik

  • Natalie Maier, 7. Klasse: Reaktion von Mentos mit verschiedenen Cola-Sorten

Gibt man Mentos in eine Flasche Cola, so bildet sich eine hohe Schaum-Fontäne. Zuckergehalt, Kohlensäuregehalt und Rauigkeit der Mentos-Oberfläche beeinflussen die Höhe der Fontäne. Verschiedene Cola-Sorten erzielen deshalb unterschiedliche Wirkungen.

  • Barbu Costea, Minh Vu Duc, 9. Klasse: Der Winterjacken-Contest

Wie warm halten verschiedene Jacken? Wo sind die Schwachstellen, über die Wärme verloren geht? Beeinflusst eine Wäsche/ Reinigung die isolierende Wirkung einer Jacke? Mit einem wassergefüllten Kanister als Modellkörper messen die Schüler die Abkühlung des Wassers im Freien und vergleichen die Jacken mit Hilfe von Wärmebildaufnahmen.

  • Tobias Eder, 9. Klasse: Papier stärker als Holz?

Legt man eine Holzleiste zur Hälfte unter einen Bogen Zeitungspapier und schlägt heftig auf das freie Ende der Leiste, bricht die Leiste, das Papier bleibt unbeschädigt.

Bei der Physik hinter diesem Experiment geht es um Drehmoment, Trägheit und Luftdruck – wie stark der Schlag auf die Holzleiste sein muss, konnte mit einem eigens gebauten „Schlagarm“ untersucht werden.

 

Geo-und Raumwissenschaften

  • Martin Schöley, 9. Klasse: Auswirkungen des Klimawandels auf heimische Baumarten

Reagieren die heimischen Baumarten bereits auf den Klimawandel? Wenn ja, welche Baumarten werden besonders beeinflusst? Durch den Abgleich von Jahresring-Stärken mit den Klimadaten des Rottals werden diese Fragen beantwortet.

  • Mathias Haberger, Leon Sendlinger, 9. Klasse: Hat der Rottauenstausee eine Zukunft?

Warum verlandet der Rottauenstausee immer stärker? Wann wird am meisten Schlamm eingetragen, woran erkennt man das? Diese Fragen beantworten die Versuche der beiden Schüler.

 

Die fleißige Arbeit der einzelnen Teams wurde im Regionalwettbewerb in Passau, der traditionell der teilnehmerstärkste Regionalwettbewerb in Bayern ist, belohnt:

Sabine Ispas-Ungermann errang den Regionalsieg in Chemie und einen Sonderpreis, Julian Huber bekam den zweiten Preis und Kathrin Schöley den dritten Preis im Bereich Arbeitswelt. Tobias Eder konnte sich in der Physik den dritten Platz sichern und bekam neben Barbu Costea und Minh Vu Duc auch noch einen Sonderpreis.

Auch in der Schulwertung musste sich das Karl-von-Closen-Gymnasium lediglich den wie immer grandiosen Vilshofener Schülern geschlagen geben und bekam, wie schon in den Vorjahren, einen Schulpreis zuerkannt.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 19. März 2017 11:15

2015 - Jugend forscht

Karl-von-Closen-Gymnasium erfolgreich bei Jugend forscht

Beim Jugend forscht-Regionalwettbewerb Niederbayern in Passau beeindruckten die Teilnehmer des Closen-Gymnasiums mit ihren Arbeiten die Jury und wurden bei der Siegerehrung mit zahlreichen Preisen belohnt.
So konnte Lukas Wimmer mit seiner Arbeit „Nie wieder Wasserschaden" schon am Vormittag bei der „kleinen Preisverleihung" die Urkunde für einen zweiten Platz und einen Sonderpreis der Firma Mikro-Epsilon entgegennehmen. Bei der Festveranstaltung am Nachmittag im großen Hörsaal der Universität Passau durften sich dann alle Closen-Schüler mit ihrem Schulleiter Markus Enghofer und Betreuungslehrerin Andrea Renner freuen, denn aufgrund ihrer guten Teamleistungen wurde die Schule mit einem Schulpreis geehrt. Außerdem wurde der Betreuungslehrerin für ihren unermüdlichen Einsatz der „Sonderpreis für engagierte Talentförderer" verliehen.
Die Arbeit „Erforschung unkonventioneller Biomasse" von Simon Frank und Martin Uttendorfer wurde mit dem ersten Platz im Bereich Biologie ausgezeichnet, ebenso errang Martin Schöley mit dem Thema „Werden Nahrungsmittel durch Lichteinflüsse verändert" den Regionalsieg im Bereich Arbeitswelt. Lukas Wimmer durfte für seine Arbeit nochmals einen Sonderpreis, diesmal gestiftet von den Stadtwerken Passau, entgegennehmen.
Außer den bereits genannten Teams nahmen noch Duc Minh Vu und Costea Barbu am Wettbewerb teil. Sie hatten ein Theremin und einen NXT- Musikroboter gebaut und miteinander verglichen.
Eine tolle Arbeit zur Mathematik hinter dem Zauberwürfel und zur Verwendung eines Zauberwürfels zur Codierung von Texten stellten Tobias Goldmann, Joe Fittschen und Christian Huber vor. Leider war allerdings die Konkurrenz für beide Teams so stark, dass sie dieses Mal ohne Preise aus Passau heimkehrten.
Die Regionalsieger-Teams mit Simon Frank, Martin Uttendorfer und Martin Schöley nahmen dann im April noch am Landeswettbewerb Schüler experimentieren in Dingolfing teil, wo sie zwei eindrucksvolle Tage unter der Schirmherrschaft der BMW AG verbringen durften.

Die erfolgreiche Forschermannschaft tüftelt nun schon fleißig an den Projekten für die nächste Wettbewerbsrunde im kommenden Jahr.

Andrea Renner

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 19. März 2017 11:15

„Jugend forscht“–Wettbewerb 2014

Auch in diesem Schuljahr konnte am Gymnasium Eggenfelden ein Wahlkurs "Jugend forscht" eingerichtet werden. Im September machten sich die 11 Schüler auf die Suche nach einem geeigneten Thema. Ob ein persönliches Hobby, eine Erfahrung aus dem Alltag oder ein faszinierender Fernsehbericht, zahlreiche Anregungen wurden geliefert, geprüft und manchmal auch wieder verworfen. Schließlich bildeten sich vier Teams mit Schülern der 8. Klassen heraus, die jeweils einen Wettbewerbsbeitrag in Angriff nahmen.

Von rechts: Schulleiter Markus Enghofer, Joe Fittschen, Jonas Völlinger, Tobias Goldmann, Christian Huber, Jan Kürmeier, Simon Frank und Martin Uttendorfer mit Betreuungslehrerin Andrea Renner

Das erste Team aus Joe Fittschen, Tobias Goldmann und Christian Huber setzten sich zum Ziel, den Magnuseffekt zu erforschen. Dabei wirkt auf einen rotierenden Zylinder, der seitlich von einem Luftstrom erfasst wird, eine Kraft nach oben. Dieser Effekt wurde zum Beispiel zum Bau sogenannter Flettnermotoren als Schiffsantrieb genutzt. Die Forscher konnten ein Modell herstellen, an dem die Kraft veranschaulicht wurde. Zudem tüftelten sie einen Freihandversuch aus, der den Magnuseffekt eindrucksvoll demonstriert. Am Bau eines Drachens, der mit Hilfe des Magnuseffekts fliegt, wird momentan noch gearbeitet, das Ganze erwies sich als deutlich aufwändiger als gedacht.

Team zwei, bestehend aus Uli Hansbauer, Jan Kürmeier und Jonas Völlinger, hatte eine tolle Idee zum Schutz von Radfahrern insbesondere im Überlandverkehr: Sie wollten einen Sensor bauen, der den Radler vor einem sich von hinten annähernden Fahrzeug warnt, so dass der Radfahrer entsprechend vorsichtig agiert und auf den überholenden Wagen eingestellt ist. Nach einigen Misserfolgen bei der Suche nach einem passenden Sensor konnte endlich das richtige Bauteil aufgetrieben werden. Nun mussten die drei lediglich noch das Signal vom Sensorausgang auf elektronischem Weg weiterleiten, dass eine LED am Lenker des Rads leuchtet, wenn der Sensor auslöst. Auch das ließ sich nach einigen Fehlversuchen letztendlich realisieren, so dass einer Wettbewerbsteilnahme nichts mehr im Wege stand.

Die dritte Gruppe mit Simon Frank und Martin Uttendorfer hatte sich vorgenommen, ein biologisch-chemisches Thema zu bearbeiten: Sie bauten aus Kanistern und einem Wärmebecken mit Aquarienheizung eine Mini-Biogasanlage, die sie mit Gartenabfällen unterschiedlicher Art befüllten. Einmal in Gang gebracht, produzierte die Anlage mit Tomatenstaudenresten im Laufe von zwei Wochen über 5 Liter Gas, das mit Mylarballons aufgefangen wurde. Dann kam der spannende Moment: Besteht das Gas aus Methan, so kann es leicht entzündet werden, setzt es sich „nur" aus CO2 zusammen, ist es für die Energiegewinnung wertlos! Das Gas bestand die Flammenprobe mit Bravour, so dass die beiden Forscher eine hervorragende Alternative zur herkömmlichen Beschickung der Biogasanlagen mit Mais realisieren konnten.

Das Team von Dominik Seitz, Luca Landherr und Jonas Eschlbeck hatte sich ebenfalls ein schwieriges Ziel gesetzt: Sie wollten die Energie aus der Bergabfahrt einer Modelleisenbahnlok gewinnen und wiederverwenden.

Trotz aufwändiger Präparation von Waggon und Schiene wollte es nicht gelingen, die nötige Energie für den Betrieb eines noch so kleinen Geräts rückzugewinnen. Daher gaben die drei Teilnehmer leider quasi in letzter Minute auf und zogen ihr Projekt zurück, obwohl doch gerade das Tüfteln und Ausprobieren die zentrale Forschungsaufgabe ist und die ja vorbildlich gemeistert wurde.

So traten schließlich am 27. Februar drei Mannschaften in Passau beim Regionalwettbewerb Jugend forscht in Niederbayern an, um einer fachkundigen Jury und am nächsten Tag auch der Öffentlichkeit ihre Projekte vorzustellen. Zwei erlebnisreiche Tage waren geboten, in denen man auch genügend Gelegenheit hatte, die Forschungsarbeiten der insgesamt über 130 angetretenen Teams zu bestaunen und sich viele Anregungen für den nächsten Wettbewerb zu holen.

Bei der Siegerehrung am zweiten Tag stellte sich heraus, wie die Jury die Arbeiten der Eggenfeldener Gymnasiasten beurteilten:
Die „Erforschung des Magnuseffekts" holte im Fachgebiet Physik einen ausgezeichneten dritten Platz, das Radarwarnsystem für Radler konnte sich unter 17 Arbeiten im Fachgebiet Technik auf den hervorragenden zweiten Rang platzieren und die „Erforschung unkonventioneller Biomasse" wurde unter 14 im Fachbereich Biologie angetretenen Arbeiten nur knapp von einer Untersuchung zu Inhaltsstoffen von Gemüse geschlagen. Zusätzlich erhielten Martin und Simon noch einen hoch dotierten Sonderpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz für ihre innovative Arbeit.

Allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch zu ihren Erfolgen und weiterhin viel Freude am Forschen und Entdecken!!

Andrea Renner

Zuletzt aktualisiert am Montag, 06. Oktober 2014 21:13

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