Closen-Gymnasium holt zweiten Platz in Niederbayern

Das Karl-von-Closen-Gymnasium hat heuer mit neun Projekten und elf Teilnehmern von der 6. Klasse bis hinauf zur Kollegstufe am Regionalwettbewerb Jugend forscht in Passau teilgenommen. Es hat zwar keinen Regionalsieger gestellt, aber dank der großen Zahl von Projekten, Teilnehmern und Preisen den zweiten Platz in der Wertung aller niederbayrischen Schulen erobert. Das ist der bisher größte Erfolg des Gymnasiums bei Jugend forscht, und entsprechend groß war die Freude der jungen Forscher, ihrer Betreuer Christiane Hackl und Dr. Günter Dedié, und des stellvertretenden Schulleiters Andreas Petterlechner, dem der Schulpreis in Passau überreicht wurde.
Den 2. Platz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften hat Sabine Danzer vom Leistungskurs Geographie belegt. Ihre Untersuchung hat das Thema: München - Eine Global City? Sie erstellte dabei einen eigenen Kriterienkatalog in Anlehnung an verschiedene geographische Definitionen einer Weltstadt und hat die Stadt München daraufhin untersucht. Sabine Danzer wurde von der Jury besonders für ihre tiefe wissenschaftliche Einarbeitung in die aktuelle Global-City-Diskussion gelobt.
Dritter im Fachgebiet Biologie wurde Andreas Englhart mit seinen Beobachtungen der Entwicklung von Urweltkrebsen (Triops). Er glänzte durch genaue Beobachtungen und sehr gute Dokumentation der kleinen Krebse, und musste feststellen, dass die käuflichen Sets zur Aufzucht nicht immer das halten, was sie versprechen.
Den Sonderpreis für nachwachsende Rohstoffe erhielt Katharina Bloos, ebenfalls LK Geographie. Sie hat den heimischen Rindermastbetrieb analysiert und eine Modellrechnung angestellt, ob sich eine Umstellung des Betriebes auf ökologische Landwirtschaft rentieren würde. Sie beeindruckte die Jury besonders durch ihr großes Interesse an der heimischen Landwirtschaft und durch eine gewandte Präsentation ihrer Analyse, in der sie auch den kniffligsten Fragen der Experten standhielt.
Einen Umweltpreis im Fachgebiet Technik erhielt unser jüngstes Team, Michael Schöley und Andreas Englmeier, für ihre Untersuchungen, ob man im Fallrohr der Dachrinne mit Regenwasser Strom erzeugen kann. Sie mußten zwar feststellen, daß ein normales niederbayrisches Dach nur etwa 1 kWh elektrische Energie pro Jahr liefert, konnten aber auch erklären, daß man damit schon eine ganze Menge Arbeitskraft ersetzen kann.
Maximilian Speckmeier bekam einen Sonderpreis der Stadt Passau für seine Vergleichsmessungen zur Helligkeits- und Farbverteilung von Glühbirnen, Energiesparlampen und LED-Lampen. Er beeindruckte die Juroren mit einer Kombination aus eigenem Aufbau, moderner Messtechnologie und fundierten Kenntnissen des für einen Achtklässler nicht ganz einfachen Themas.
Weitere Teilnehmer des Closen-Gymnasiums waren Thomas Schöley und Adrian Karadachy mit einer Fonduegabel, die ‚online' anzeigt, dass das Fleisch gar ist, Florian Anglsperger, der nachweisen konnte, dass es sich energetisch lohnt, Solarzellen auf östlich oder westlich orientierten Dächern mittags auf die andere Seite zu befördern, Kerstin Dirnberger mit einer Standortanalyse des Flughafens FJS München und der geplanten dritten Startbahn sowie Patrick Hacker mit einem Bericht über das MOSE-Projekts zur Verhütung von Überschwemmungen in Venedig.
Dr. Günter Dedié
Jugend forscht: Projekte und Ergebnisse 2010
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Stromerzeugung im Fallrohr (Andreas Englmeier und Michael Schöley)
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Schlaue Fondue-Gabel (Thomas Schöley und Adrian Karadachy)
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Messungen von Glühlampe, Energiesparlampe und LED (Maximilian Speckmeier)
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Die Teilnehmer am Bundeswettbewerb "Jugend forscht" gönnen sich eine kleine Pause während des anstrengenden Wettbewerbs
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Beobachtungen von Urweltkrebsen (Andreas Englhart)
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Solarzellen Ost-/ Westdach (Florian Anglsperger)
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 25. August 2011 17:08
Karl-von-Closen-Gymnasium
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