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2011: KvC erringt erneut 2. Platz

Closen-Gymnasium bei "Jugend forscht" erneut auf dem zweiten Platz in Niederbayern!

Das "Jugend forscht"-Team des Closen-Gymnasiums freut sich dank einer famosen Mannschaftsleistung über den zweiten Platz in Niederbayern

Das Karl-von-Closen-Gymnasium hat heuer mit 14 Projekten und 21 Teilnehmern von der 7. bis zur 9. Klasse am Regionalwettbewerb Niederbayern "Jugend forscht" in Passau teilgenommen. Das waren mehr Projekte und Teilnehmer als jemals zuvor. Es hat mit seiner sehr jungen Mannschaft einen Regionalsieger gestellt, einen zweiten und zweite dritte Plätze erreicht, sowie einen Sonderpreis der IHK und eine Reihen von Sachpreisen bekommen. Auch der heuer erstmals von der Heinz und Gisela Friederichs Stiftung vergebene Sonderpreis für engagierte Talentförderer ging in Niederbayern an das Closen-Gymnasium, nämlich an seinen "Jugend forscht"-Betreuer Dr. Günter Dedié.

Aufgrund dieser famosen Mannschaftsleistung hat das Gymnasium wie schon im letzten Jahr einen zweiten Platz in Niederbayern erobert! Die Freude der jungen Forscher, ihres Betreuers und des stellvertretenden Schulleiters Andreas Petterlechner (siehe Foto oben) über diesen Erfolg war riesig!

Der Erfolg des Closen-Gymnasiums ist besonders hoch zu bewerten, weil Niederbayern auch heuer wieder eine der stärksten Regionen Deutschlands im Wettbewerb "Jugend forscht" sein wird.

In der Altersklasse "Jugend forscht" war mit Sascha Grotjahn, Lukas Schmiedgen und Felix Gruber ein relativ junges Team im Fachgebiet Chemie am Start. Ihr Thema war die Elektrolyse von Salzen in wässriger Lösung. Mit einer überzeugenden Kombination aus Experiment, Computer-Animation und Auswertung per PC haben sie gegen die Konkurrenz vieler älterer Schüler einen ausgezeichneten dritten Platz erreicht. Besonders beeindruckt war die Jury von einer komplizierten Formel für die Menge der erzeugten Gase, die die jungen Forscher selbst aufgestellt haben.

Die übrigen Teams des Closen-Gymnasiums starteten in der Altersklasse Schüler experimentieren (Alter bis 14 Jahre):

Sieger in Niederbayern im Fachgebiet Technik wurde Andreas Huber mit seinem Projekt Pflanzenschutz mit Windkraft (siehe Foto). Pflanzenschutz mit WindkraftSeine Idee basiert auf der Erfahrung, dass Wühlmäuse Erschütterungen des Bodens nicht mögen und den Bereich verlassen. Die Erschütterungen erzeugt Andreas mit einem Klopfer, der durch ein Windrad betrieben wird. Zur besseren Übertragung der Schwingungen ist der Klopfer in einem Rohr eingebaut, das in den Boden versenkt wird. Die Jury war besonders beeindruckt durch die ungewöhnliche Idee, die gute schriftliche Darstellung und die technisch perfekte Realisierung.
Andreas hat sich mit seinem ersten Platz zur Teilnahme für den Landeswettbewerb Schüler experimentieren Anfang Mai in Dingolfing qualifiziert.

Den zweiten Platz im Fachgebiet Technik erreichten Thomas Schöley, Adrian Karadachy und Erblin Gashi mit einem Medikamentenbehälter, den man kühlen kann. Die Kühlung der gut isolierten Tasche für temperaturempfindliche Medikamente erfolgt durch ein sogenanntes Peltier-Element, das Strom aus einer Batterie in Kälte umwandeln kann. Durch einen Bimetall-Streifen wird die Temperatur im Behälter gemessen und der Stromkreis unterbrochen, sobald es im Behälter kalt genug ist.

Einen dritten Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik erreichten Tigran Manvelyan und Nils Oyen für ihre Messungen zur Ausbreitung von W-LAN-Strahlung in Gebäuden. Sie haben mit Hilfe eines Laptop und eines Programms, das die Stärke der vom Laptop empfangenen Strahlung in Prozent der Strahlung am Sender anzeigt, die Ausbreitung im Gebäude und die Absorption der Strahlung durch verschiedene Materialien quantitativ untersucht und dargestellt.

Für eine handwerklich hervorragend gebaute Tischkegelbahn, die alle Funktionen einer großen Kegelbahn hat, wurden Florian Wimmer und sein Teamkollege mit dem gleichen Namen (nicht verwandt, nicht verschwägert!) mit einem Sonderpreis der Industrie- und Handelskammer belohnt. Die Kegelbahn war in der Ausstellung natürlich eine Attraktion; jeder wollte mal kegeln; und es haben sich auch mehrere Interessenten erkundigt, ob sie auch eine bekommen können, und was sie kosten würde!

Für das Closen-Gymnasium waren auch zwei Mädchen-Teams am Start: Lisbeth von Deym und Myriam Raith mit Versuchen mit Kerzen, sowie Dalma Dömötör und Laura Kocsis mit Untersuchungen zu Schiffsunglücken im Bermuda-Dreieck.

Dalma und Laura versuchten mit einem Modellversuch mit einfachen Mitteln die Hypothese zu verifizieren, dass Schiffe durch große Mengen Methanblasen im Meer untergehen können, weil dadurch ihr Auftrieb geringer wird. Und es ist ihnen bei ihrem Modell oft genug gelungen! Muss die Geschichte des Bermuda-Dreiecks nun neu aufgerollt werden?

Lisbeth und Myriam haben den Abbrand von Teelichtern in Abhängigkeit von unterschiedlichen Behandlungen mit im Haushalt gängigen Lösungen und unterschiedlichen Temperaturen untersucht und sehr geschickt auf ihrem Stand präsentiert.

Michael Schöley und Heiko Vogel haben einen Fahrradflaschenkühler gebaut, bei dem der Dynamo am Fahrrad die Energie für ein Peltier-Element zur Kühlung liefert. Eine interessante Lösung für längere Radtouren an heißen Tagen!

Ebenfalls um Schutz vor der (heuer allerdings noch weitgehend fehlenden Wärme und Sonne) geht es Felix Gottschlich bei seinem leicht zu öffnenden Sonnenschirm. Die Idee war gar nicht so einfach umzusetzen, aber ein geschickt angebrachter Gasdruckheber, wie er beim Auto verwendet wird, hat schließlich die Lösung gebracht. Sie könnte für einen Hersteller großer Sonnenschirme interessant sein; ein entsprechender Besuch ist noch geplant.

Matthias Brinster hat im Gegensatz dazu versucht, die Wärme einzufangen, nämlich für seinen Toaster mit zusätzlicher Wärmedämmung oben auf den Schächten. Eine Reihe von schwarz gebrannten Toastscheiben auf seinem Stand in Passau spricht für die Wirksamkeit der Lösungsidee.

Ebenfalls mit dem Thema Energie haben sich Maximilian Zimmer und Andreas Englmeier auseinandergesetzt: Mit dem Vergleich alternativer Energiequellen von der Photovoltaik bis zur Wasserkraft.

Bei den insgesamt 119 Projekten und 229 Teilnehmern in Passau sind auch der Besuch anderer Stände mit ihren interessanten Themen und viele, viele Kontakte mit anderen Jungforschern nicht zu kurz gekommen. Zusammen mit der festlichen und interessanten Abschlussveranstaltung waren die zwei Tage in Passau für alle Teilnehmer eine runde Sache!

Dr. Günter Dedié

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 08. Juni 2011 14:50

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