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2013: „Jugend forscht - Regionalwettbewerb Niederbayern“

Ungewohnte Aktivitäten im Untergeschoss unseres Gymnasiums:

„Haben wir schon alle Proben auf  pH-Wert untersucht?" „ Nimm doch mal den kleinen Kondensator, vielleicht geht´s damit besser" „Hilfe, unser Plastik schmilzt, der Heißluftföhn ist zu warm!" „Das Schallpegelmessgerät muss noch weiter nach oben!"

So und ähnlich hörte es sich in den letzten Wochen an, wenn man mittwochs und donnerstags in der Mittagspause in die Physikräume kam. Dort tüftelten und werkten elf Schülerinnen und Schüler an ihren neuen Projekten für den diesjährigen  Wettbewerb Jugend forscht. Die Themen waren rasch gefunden, doch bis zur Fertigstellung der teils recht aufwändigen Experimente und der schriftlichen Arbeit für den Wettbewerb waren doch noch viele Stunden intensiven Forschens nötig.

Schließlich konnten wir wohl vorbereitet mit Kisten voller Experimente am Donnerstag, den 28. Februar 2013, zum diesjährigen „Jugend forscht - Regionalwettbewerb Niederbayern" nach Passau reisen.

Das "Jugend forscht"-Team des Karl-von-Closen-Gymnasiums

Die einzelnen Teilnehmer hatten sich spannende Beiträge erarbeitet:

  • Joe Fittschen und Christian Huber (Klasse 7a) wollten wissen, welche Eigenschaften verschiedene Schaumstoffe aufweisen und wozu sie besonders gut geeignet sind. Sie fanden heraus, dass auch nahezu gleich aussehende Schaumstoffe sich in ihrer Dichte, ihrer Wärmeleitfähigkeit und ihrer Schalldämpfung sehr wohl unterscheiden und daher mal besser zum Dämmen von Gebäuden, mal ideal als Schallschutz oder auch „nur" einfach als Verpackungsfüllstoff  verwendet werden sollen.
  • Uli Hansbauer und Jan Kürmeier (7e) fiel auf, dass beim Autofahren viel Energie verloren geht, wenn die heißen Auspuffgase einfach in die Umwelt gepustet werden. Mit Hilfe von Peltierelementen nutzten sie einen Teil der Wärme und wandelten sie in elektrische Energie um. Damit konnten sie z.B. einen MP3 – Player betreiben.
  • Sophia Baumann, Myriam Damoser und Rebecca Waldher (9d) trinken gerne Wasser – aber welches ist „das beste"? Oder einfach doch nur Leitungswasser? Sie untersuchten verschiedene Mineralwässer auf pH-Wert, Mineraliengehalt, Kohlensäuregehalt, Chlorgehalt und Ammonium. Beim der Untersuchung des Trinkwassers arbeiteten die Schülerinnen mit den Stadtwerken Eggenfelden zusammen und durften bei einer Probenentnahme aus dem örtlichen Trinkwassernetz in Gern zusehen. Außerdem testeten sie noch alle Wässer auf ihren Keimgehalt. Ergebnis: Alle Mineralwässer und das Trinkwasser sind völlig unbedenklich, eine Vergleichsprobe mit Brunnenwasser war allerdings so verkeimt, dass sie nicht als Trinkwasser geeignet ist. Und welches Wasser ist nun das beste? Darüber entscheidet, wie so oft, der Geschmack!
  • Christopher Frank und Patrick Hering (9d) hatten das ehrgeizige Ziel, Musik vom Handy oder MP3-Player nicht per Kabel zum Lautsprecher zu übertragen, sondern drahtlos per Licht. Nach zahlreichen Variationen des Versuchsaufbaus gelang es ihnen, den Laserstrahl als Träger der Musikdaten zu modulieren und einen Meter entfernt das Signal wieder am Lautsprecher hörbar zu machen. Ihr Stand war beim Wettbewerb stets umlagert – jeder wollte einmal mit der Hand im Laserstrahl DJ spielen ...
  • Tobias Fürstberger (Q12) trat mit seiner Seminararbeit zum Thema Wärmebildkamera an. Er hatte zahlreiche wunderschön farbige Diagramme im Gepäck, die von der Wärmeverteilung in einer Mehrfachsteckdose bis hin zu defekten Zellen einer Photovoltaikanlage unzählige interessante Anwendungen der modernen Technik zeigten.
  • Victor Gabriel (Q12) hatte ebenfalls im Rahmen seiner Seminararbeit die komplexen Schaltungen eines Bewegungsmelders nachgebaut und ausgetestet – Fazit: Wenn ein Einbrecher nicht sehr klein oder sehr langsam ist und sich seine Körpertemperatur um mehr als 5°C von der Umgebung unterscheidet, kann er den Bewegungsmelder nicht austricksen, er wird erkannt werden!

Nach dem Jurytag am Donnerstag und dem Tag für die Presse und Öffentlichkeit am Freitag, nach vielen Fachgesprächen mit anderen Jufo-Teilnehmern, zahlreichen Apfelschorlen vom Kiosk und interessanten Anregungen der Besucher stand schließlich am Freitagnachmittag bei der großen Preisverleihung fest:

Uli Hansbauer und Jan Kürmeier haben den Regionalsieg erreicht, Victor Gabriel konnte den Sonderpreis der Fa. Thyracont abräumen, Tobias Fürstberger, Sophia Baumann, Myriam Damoser und Rebecca Waldher erhielten jeweils Sachpreise für ihre Arbeiten.

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern!

Übrigens: Jetzt geht's mit der Arbeit an den Projekten für den Wettbewerb 2014 los. Wer einsteigen möchte, ist herzlichst eingeladen! Auch freies Experimentieren und Forschen ist im Pluskurs gerne gesehen, jüngere Schüler können auch für den Wettbewerb „Experimente antworten" forschen!

Andrea Renner

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 16. März 2013 18:22

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