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Existenzgründung im P-Seminar

Existenzgründung im P-Seminar:

Gesamtsieg für das Karl-von-Closen-Gymnasium

 

Die Unternehmensgründer des KvC

Alljährlich werden in der Bundesrepublik Deutschland tausende von neuen, jungen Unternehmen, die in allen nur erdenklichen Branchen tätig sind,  gegründet. Pro Jahr wird dadurch nicht nur eine Vielzahl an neuen Arbeitsplätzen geschaffen, sondern auch die regionale und lokale Wirtschaft gestärkt.
„Unternehmern Hilfestellung für einen möglichst guten Start in die berufliche Selbstständigkeit zu leisten“, das ist die Zielsetzung des Hans-Lindner-Instituts aus Arnstorf, welches auch Schulaktivitäten durchführt.

Jedes Jahr organisiert das Institut den außerordentlich anerkannten und beliebten Existenzgründerwettbewerb für Schüler „Ideen machen Schule“.
Die Teilnehmer müssen bei dem Wettbewerb ein fiktives Unternehmen gründen und ein unter Realbedingungen ausgearbeitetes Unternehmens- und Strategiekonzept erarbeiten. Ziel dieser Veranstaltung ist es einerseits die Persönlichkeitsbildung und andererseits das unternehmerische Denken der Schüler zu fordern wie zu fördern.
Das Besondere an dem Wettbewerb ist, dass die Schüler eine Grundidee so ausarbeiten müssen, dass die Firma eigentlich gegründet werden könnte.

Basierend auf dem Inhalt von „Ideen machen Schule“, wurde der Wettbewerb „Unternehmensgründung im P-Seminar“ gegründet.
Im Zuge der neuen gymnasialen Oberstufe im G8, müssen die Schüler ein P-Seminar (Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung). Mit dem P-Seminar  öffnen sich die Gymnasien der gesamten Arbeitswelt mit dem Ziel, dass die Jugendlichen die reale Arbeitswelt und ihre Anforderungen kennen lernen und praxisrelevante Kompetenzen erwerben.

Die Schülerinnen und Schüler finden sich in Teams zusammen und überlegen sich eine zündende Geschäftsidee. Darauf aufbauend erstellen die Jugendlichen ein Gründungskonzept, in dem sie – wie auch reale Existenzgründer – ihr Vorhaben Schritt für Schritt durchplanen, wofür ein Zeitrahmen von neun Monaten definiert wurde.

32 Teams von Gymnasien aus ganz Südostbayern wagten im Februar 2010 den Schritt ins Unbekannte, darunter vier Gruppen vom Karl-von-Closen Gymnasium Eggenfelden, unter der Seminarleitung von StR Tobias Birchinger.

Das Closen-Gym war eines dieser Teams. Bestehend aus Maximilian Beisl und Alexander Liebig, die zuvor bereits u.a. den Bayerischen Gründerpreis und „Ideen machen Schule“ gewonnen konnten, Marco Steffl und Natascha Cidlinsky.

Zum Produktportfolio ihres Unternehmen, der „EnergyTec GmbH“ gehört das komplette Projektmanagement  von Photovoltaik-, Wind-, Geothermie- und Biogasanlagen. Im Konkreten bedeutet dies, dass sie sich um die gesamte Organisation, die ein solches Projekt benötigt, kümmern. EnergyTec spricht nicht nur mit den Bezirksverwaltungen, Behörden und Ämtern, sondern auch mit Banken, Investoren, Bauunternehmen und Händlern.

Die Kompetenz der Firma erstreckt sich sowohl auf die Realisierung der Anlagen, mitsamt der Bauüberwachung, Bauleitplanung, Wirtschaftlichkeitsrechnung und GuV-Rechnung,  als auch auf den Betrieb der Anlagen inklusive der Steuerlichen Abwicklung, die Wartung, die Überwachung, die Buchhaltung und den Kundendienst. Zusätzlich kümmert sich das Unternehmen um eine ausreichende und angemessene Versicherung der Projekte und spricht mit dem Bund Naturschutz und den Verantwortlichen für die Landschaftsplanung. Alles in allem begleitet EnergyTec den Bauprozess vom ersten Gespräch mit dem Bauherrn bis zur Einweihungsfeier.

Stück für Stück erarbeitete sich das Team die für die Erstellung des Konzepts benötigten Kenntnisse. Nachdem die genaue Geschäftsidee beschlossen worden war, ging es weiter mit der Erforschung von Markt und Wettbewerb, der Planung von Marketing und Vertrieb, Geschäftsystem und Organisation bis hin zur Finanzplanung, den Chancen und Risiken und der Anpassung der eigenen Lebensläufe. Zur Finanzierung stand ein fiktives Startkapital von 25.000 Euro zur Verfügung. Natürlich wurde die Mannschaft auch durch zahlreiche externe Partner, wie Versicherungsmakler, Bänker, Steuerberater, Rechtsanwälte und Werbefachleute, unterstützt.

Ende November 2010 war es dann soweit: Das Konzept war fertig! Es umfasste mehr als 25 Seiten, der Anhang mit den ganzen Informationen externer Partner  zählte sogar über 100.  Unzählige Stunden Arbeit steckten darin und das Team waren sichtlich stolz darauf. Doch nun hieß es warten – fast zwei Monate lang, währenddessen wurden die Konzepte von einer Expertenjury bewertet.

Doch wer geglaubt hat, er könne nun auf der faulen Haut liegen, der wurde bitter enttäuscht. Nun ging es daran, einen Messestand zu planen, zu bauen und einzusetzen. Die Abschlussveranstaltung im Januar 2011, bei der die 32 Teams ihre Konzepte einer fachkundigen Jury vorstellen mussten, war nämlich im Sinne eines Messebetriebes organisiert, d.h., die Jury bewertete nicht nur die Art und Weiße des Vortrags des Business Plans, sondern auch die äußere Form wie den Messestand.

Nachdem der Messebetrieb beendet worden war, wurden die Punktzahlen der Teams zusammengezählt und ein Ranking erstellt.  Die Konkurrenz war hart, doch zum Schluss konnten wir uns, dank unserer sehr guten Präsentation und des perfekten Konzeptes, gegenüber der Konkurrenz durchsetzen.

Als Belohnung dürfen wir nun für ein Wochenende in das zur Lindner AG gehörige Ferienhaus am Sudelfeld reisen.

Maxi Beisl

 

Das Unternehmerteam
       
Maxi Beisl Alexander Liebig Marco Steffl  Natascha Cidlinsky

Das Unternehmerteam

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 26. August 2011 21:30

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84307 Eggenfelden
Tel.: (08721) 126200
Fax: (08721) 126228

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Lage und Anfahrt

Anfahrt zum KvCEggenfelden ist über die B388 von Vilsbiburg bzw. Pfarrkirchen leicht zu erreichen.

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