Ein neuer Weg beginnt: Am Freitag, den 18.09.2026, machten sich unsere Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen in den ersten beiden Unterrichtsstunden gemeinsam mit ihren Religions- und Ethiklehrkräften Christine Danner, Liza Fischer, Viktoria Hofmeister, Johannes Prinz und Ludwig Zacherl auf den Weg in die Reformations-Gedächtnis-Kirche. Dort fand der Anfangsgottesdienst unter dem Leitgedanken „Brücken bauen“ statt.
Gestaltet und würdevoll geleitet wurde der Gottesdienst von Frau Dr. Kuschel, evangelische Pastorin, und Herrn Pfarrer Dirscherl. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Kinder die Brücke von der vertrauten Grundschule an das neue Gymnasium bauen können. Dabei wurden Ängste, Sorgen und Unsicherheiten symbolisch als ein Graben dargestellt. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, ihre persönlichen Gedanken und Sorgen einzubringen.
Anschließend entstand Schritt für Schritt eine Brücke. Helferinnen und Helfer standen dabei sinnbildlich für Menschen, Hoffnungen und positive Erlebnisse, die den Kindern auf ihrem neuen Weg Halt geben können. So wurde deutlich: Der Übergang an eine neue Schule bringt zwar Herausforderungen mit sich, doch niemand muss diesen Weg allein gehen. Gemeinschaft, Vertrauen und Zuversicht können helfen, die ersten Schritte sicher zu bewältigen.
Für die passende musikalische Begleitung sorgte unser engagierter Musiklehrer Herr Zacherl. Gemeinsam wurden die Lieder „Wo zwei oder drei“, „Da berühren sich Himmel und Erde“, „Gott gab uns Atem“ und „Laudato si“ gesungen.
Der Gottesdienst schenkte unseren neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern damit einen hoffnungsvollen und gemeinschaftlichen Start an unserer Schule – und vielleicht auch die Gewissheit, dass sich manche Brücke leichter bauen lässt, wenn viele gemeinsam daran arbeiten.



