Eine gelungene Erasmus+ Fahrt – Straßburg zwischen Geschichte und Gegenwart

32 Schülerinnen und Schüler der Q12 und Q13 machten sich gemeinsam mit Frau Fink, Herrn Feuchtmeyer und Frau Wimmer auf den Weg nach Straßburg. Die freiwillige Studienfahrt bot eine abwechslungsreiche Mischung aus Kultur, Geschichte und europäischer Politik.

Am Donnerstag stand nach der Anreise zunächst ein Stadtrundgang auf dem Programm. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler die besondere Atmosphäre der elsässischen Stadt kennenlernen, durch den „Büchmesser“ schlüpfen und das Fachwerk bewundern. Ein Höhepunkt des Tages war die Besteigung des Münsters, von dessen Aussichtsplattform sich ein beeindruckender Blick über die Stadt bot.

Mit einem Besuch der Kathedrale begann dann der Freitag. Anschließend erkundete die Gruppe die Stadt bei einer Schifffahrt auf der Ill aus einer neuen Perspektive. Beim Planspiel im Europäischen Parlament konnten die Schülerinnen und Schüler hautnah erleben, wie politische Entscheidungsprozesse auf europäischer Ebene ablaufen und wie viele Interessengruppen bei der Entscheidung berücksichtigt werden müssen. Es wurde klar, dass es nicht immer einfach ist, Kompromisse zu finden, ohne die eigene politische Agenda zu verleugnen. Dazu durften sie auch einen Blick in den Plenarsaal werfen. Den Tag ließ die Gruppe bei einem gemeinsamen Flammkuchenessen im Traditionsgasthaus „L‘Ancienne Douane“ gemütlich ausklingen.

Glücklicherweise war das Wetter am Samstag besser, führte die Fahrt doch zum Hartmannswillerkopf, einem bedeutenden historischen Schauplatz aus dem Ersten Weltkrieg. Bei der Besichtigung des Denkmals und der Schützengräben setzten sich die Jugendlichen intensiv mit der deutsch-französischen Geschichte und den Folgen des Krieges auseinander. Gerade der Gang über den Friedhof machte deutlich, welche Bedeutung der Frieden besitzt.

Am Sonntag trat die Gruppe schließlich die Rückfahrt an. Die Straßburgfahrt bot den Schülerinnen und Schülern viele bleibende Eindrücke. Möglich wurde sie nur, weil Erasmus+ sie großzügig unterstützte.

Julia Wimmer